Braunkohlenkraftwerk Schwarze Pumpe.

Die Geschichte der RPS

Die Historie der RPS GmbH ist zugleich ein Stück deutsch-kanadischer Industriegeschichte der letzten 20 Jahre. Das Unternehmen hat seine Wurzeln in der kanadischen Reinforced Plastic Systems Inc. und in der Noell-KRC Energie- und Umwelttechnik GmbH, die von 1991 an in Schkeuditz bei Leipzig ansässig war. Beide Unternehmen haben in den 1990-er Jahren eng zusammengearbeitet – insbesondere bei der Ausrüstung von Rauchgasentschwefelungsanlagen von den von Noell-KRC Energie- und Umwelttechnik GmbH geplanten und errichteten Anlagen mit Komponenten und Systemen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK). Eines der gemeinsamen Projekte war das Braunkohlekraftwerk Schwarze Pumpe, dessen zwei 800-MW-Blöcke 1997 und 1998 in Betrieb gingen.

 

Nachdem die Preussag AG im Jahre 1993 die Noell-Gruppe gekauft hatte, erwarb sie 1995 auch alle Aktien der Reinforced Plastic Systems Inc. Vier Jahre später trennte sich die Preussag von ihren Anlagenbau-Aktivitäten und verkaufte sie an die Deutsche Babcock. Noell-KRC Energie- und Umwelttechnik GmbH und Reinforced Plastic Systems Inc. wurden Teil der Babcock Borsig Power GmbH.

 

Nach der Insolvenz der Babcock-Gruppe im Jahre 2002 kaufte der Geschäftsführer der RPS Inc., Manfred Schaper, die Aktien seines Unternehmens zurück. Dr. Bernd Kulbe, der heutige geschäftsführende Gesellschafter, formierte zusammen mit Manfred Schaper die damalige Tochterfirma RPS Deutschland GmbH neu. Zum Kerngeschäft der alten RPS Deutschland, dem GfK-Service, kamen in der nun von der RPS Inc. unabhängigen RPS Reinforced Plastic Systems GmbH neue Aktivitäten hinzu. Auf den Erfahrungen alter und neuer Mitarbeiter aufbauend, konnte das Geschäft in den Bereichen Engineering, Anlagenbau, Fertigung von GfK-Komponenten und Service für GfK und für Polymerbeschichtungen zunehmend ausgeweitet werden.

 

Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wurde das Unternehmen zum 1. Januar 2007 umbenannt und firmiert jetzt als


RPS - Reliable Plant Solutions GmbH.